Deutsch-Indische Kulturgesellschaft e.V. Tübingen
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2010



~ Vereinsstand auf dem Weihnachtsmarkt Tübingen:
10.-12.12.2010 ~


Liebe Freunde und Mitglieder der Deutsch-Indische Kulturgesellschaft Tübingen,

die Deutsch-Indische Kulturgesellschaft wird auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt gemeinsam mit dem Team des Indian Stores (indischer Imbiss Schleifmühleweg) einen Stand mit indischem Essen betreiben, um die Vereinskasse wieder für Konzerte etc. zu füllen. Dafür suchen wir stundenweise Hilfskräfte für den Auf- und Abbau und den Essensverkauf. Als Belohung winken guna-Erwerb durch gute Taten, indisches Essen und Chai, soviel man(n) / frau verträgt und viel Spaß mit der "Kochtruppe".

Es geht um folgende Zeiten (Ort: Metzgergasse, gegenüber der "Kichererbse"):

Fr., 10.12.: Aufbau ab 8 Uhr, Essensverkauf 12-21 Uhr
Sa., 11.12.: Vorbereitung ab 10 Uhr, Essensverkauf 12-21 Uhr
So., 12.12.: Vorbereitung ab 10 Uhr, Essensverkauf 12-19 Uhr, danach Abbau und Aufräumen

Wir harren der zahlreichen Rückmeldungen: info@dikg-tuebingen.de!






~ Klassisches indisches Sitarkonzert ~


Partha Bose – Sitar
Suman Sarkar – Tabla




Sonntag, 14. November 2010


20:00 Uhr


Gemeindehaus "Lamm"

Am Markt 7, Tübingen


Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 9 Euro)






~ Panchabhutasthala ~


Die Tempel der fünf Elemente

Klassischer indischer Tanz mitz Caroline Gebert-Khan und einer Dia-Show von Norbert Treu




Sonntag, 18. Juli 2010

20:00 Uhr

Werkstattbühne, Landestheater Tübingen (LTT)

Eintritt: 16€ (ermäßigt: 8€)

Schon vor Jahrhunderten wurden in Südindien zu Ehren der fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther fünf Tempel errichtet, in denen sich jeweils ein Element als Ausdruck des Göttlichen manifestierte. Die fünf Elemente werden als die ursprünglichen Wurzeln aller sichtbaren Dinge gesehen, von deren Zusammenfügung oder Trennung das Werden und Vergehen der Körperwelt angenommen wird.

Auf der spirituellen Ebene entsprechen die fünf Elemente dem Erwachen der Kundalinikraft und repräsentieren die verschiedenen Hauptchakren des Menschen. Die Elemente werden durch bestimmte Eigenschaften gekennzeichnet. Das Feuer durch Hitze, das Wasser durch Flüssigkeit, Erde durch Festigkeit und die Luft durch Beweglichkeit. Daneben besitzen die Elemente eine zweite Reihe von Eigenschaften: Form, Geschmack, Geruch, Berührung und Ton. Erde hat „Form, Geschmack, Geruch und Berührung“. Wasser hat „Form, Geschmack und Berührung“. Feuer hat „Form und Berührung“, Luft hat nur „Berührung“. Der Ton hat zum Träger das fünfte Element Äther. Da der Ton sich überall hin verbreitet, nahm man an, dass Äther alldurchdringend ist.

 

Dieser Abend ist das Ergebnis einer Pilgerreise zu diesen fünf Tempeln. Caroline Gebert-Khan tanzt die fünf Elemente im traditionellen Bharata Natyam-Stil. Im ersten Teil der Darbietung werden die beiden Tänze zu sehen sein, die die Künstlerin im Januar im Tempel von Chidambaram getanzt hatte. Begeleitet werden die Tänze von einer Beeindruckenden Diashow von Norbert Treu über diese fünf Tempel.

 

Caroline Gebert-Khan arbeitet seit 20 Jahren auf internationalen Bühnen. Durch ihre deutsch-indische Herkunft ist sie in beiden Kulturen zu Hause.

Die Tänzerin begann ihre künstlerische Ausbildung 1982 in Colombo (Sri Lanka), 1985 schloss sie ihre Grund-ausbildung ab, sie erhielt die priesterliche Weihung als Tänzerin und das Diplom im Tanzstil Bharata Natyam. Bis 1988 absolvierte sie ein Aufbaustudium in Madras und gründete im gleichen Jahr die Tanzschule Lotus in Stuttgart. In den folgenden Jahren nahm sie regelmäßig Unterricht bei führenden Lehrern und erlernte als zweiten klassischen Tanzstil Mohini Attam. 2005 Abschluss der Ausbildung mit dem offiziellen Diplom zur Tänzerin. 2008 wurde der Lehrplan der Tanzschule Lotus offiziell von der indischen Hochschulkommission anerkannt.








~ Rabindranath TAGORE ~
Raga-Lieder

anschließend besteht die Möglichkeit zu original indischem Essen


Dienstag, 18. Mai 2010

18:30Uhr

Restaurant »Flavours of India«

Mohlstraße 26, Tübingen

Eintritt: 10€ (ermäßigt: 8€)


Es erwartet Sie ein ganz besonderer Abend mit Raga-Liedern des indischen Literaturnobelpreisträgers Rabindranath Tagore aus Bengalen. Es werden nicht nur Lieder in Original und Übersetzung vorgetragen, sie werden auch musikalisch umgesetzt von zwei Musikern aus Bengalen. Wer mag, kann im Anschluß den künstlerischen Vortrag mit dem kulinarischen Genuß eines typisch indischen Menüs oder kleinen indischen Snacks und Getränken abrunden.


In diesem Jahr jährt sich der 149. Geburtstag des weltweit bekannten indischen Literatur-Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore.

Aus diesem Anlaß haben Ashit Ghosh und Rathin Chattopadhyay das Projekt “Tagore und die indische klassische Musik” zusammen mit dem Vokal-Künstler Shirshendu Mukherjee aus Kolkata, begleitet vom Tabla-Virtuosen Souvik Datta, für die Deutsch-Indische Kulturgesellschaft e.V. Tübingen zusammengestellt.


Der Weltpoet Rabindranath Tagore, geboren am 8. Mai 1861 in Kolkata, hatte sich nach seinem Jurastudium in England schon sehr früh mit der Natur und den Menschen beschäftigt. Weiterhin entdeckte er die Musik in der ursprünglichen reinen Form und nahm Unterricht beim damals sehr berühmten Maestro Jadu Bhatta aus Bishnupur Gharana. Dieser Maestro war auch der Musik-Guru des späteren Ustad Alauddin Khan, der wiederum legendärer Guru und Vater von Ustad Ali Akbar Khan unserer Zeit war.

Tagore lernte die Raga-Musik in der reinsten Dhrupad-Form und übernahm die delikaten Tonentfaltungen für seine speziell für Raga verfassten Lieder. Es sind meistens Gebete, Hymnen und Lobpreisungen der Schöpfung, oft im Zusammenhang mit Stimmungen des menschlichen Gemüts in der jeweiligen Jahreszeit. Diese Lieder, obwohl bekannt, wurden bisher weder in Indien noch im Ausland in dieser gehobenen Raga-Form präsentiert. Erwähnenswert ist, dass der Poet mehrmals zwischen 1920 und 1930 in Deutschland – darunter auch einmal in Stuttgart (21.09.1926) – war, und später ein schönes Erinnerungsgedicht über die Stadt schrieb, das dann auch als Lied vertont wurde.


Vokalist Shirshendu Mukherjee, zusammen mit Souvik Datta und R. Chattopadhyay, bieten uns mit einer Auswahl von Liedern diesen seltenen, aber faszinierenden Genuss erstmalig an. Niemals zuvor wurden Tagores Raga-Lieder, mit deutscher Interpretation, von einem klassischen Vokalisten in Europa präsentert. Herr Mukherjee ist ein Absolvent der Tagore-Universität Rabindra Bharati in Kolkata und unterrichtet klassische Musik. Der Tablabegleiter Souvik Datta, noch jung, ist ebenfalls ein Absolvent der Rabindra Bharati Universität.


http://www.youtube.com/watch?v=A7F7F08KRtg









~ INDIGO MASALA ~

Donnerstag, 28.1.2010

20:00 Uhr

Zimmertheater Tübingen / Bursagasse

Eintritt: 12€ (ermäßigt: 8€)


Indische Sitar-Magie, wirbelnde Tabla-Grooves und treibendes Balkan-Akkordeon, exquisit arrangiert mit betörendem Gesang, raffiniert vielfarbiger Percussion, überschäumender Spielfreude und einem feinen Hauch von Jazz - das ist Indigo Masala. Das ungewöhnlich besetzte, indisch-englisch-griechisch-deutsche-Trio beglückt mit einer ganz eigenen, lebendig pulsierenden und ungemein sinnlichen Weltmusik. Die kunstvollen Kreationen von Indigo Masala erzählen mit spielerischer Leichtigkeit und feiner Ironie von erhabenen Göttern ebenso wie von lästigem Kleingetier und den Tücken der Nahrungsbeschaffung. Die beeindruckende Sprachen- und Stilvielfalt der Band spannt dabei mühelos gekonnt den Bogen von Ostasien über Indien, den nahen Osten, Europa und Afrika bis nach Südamerika. Mit eingängigen Melodien, mitreißenden Beats und leidenschaftlicher Improvisation, aber auch mit feinsinnig leisen Tönen und zarter Poesie lassen die drei Virtuosen Reichtum, Tiefe und Ausdruckskraft verschiedenster exotischer Musiktraditionen genauso unmittelbar erleben wie Freiheit, Vielschichtigkeit und Kreativität der globalisierten Musik-Gegenwart. 2006 war Indigo Masala damit als Newcomer Landessieger im Weltmusikwettbewerb "Creole". Die 2008 erschiene Debut-CD "Big Gods & Little Animals" bezeichnete die Fachpresse als "vermutlich die heißeste Platte des Jahres". Hörproben auf www.myspace.com/indigomasalamusic und auf www.indigo-masala.de.





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